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Großer Wiesenknopf

(Sanguisorba officinalis)

VI — IX Home feuchte — nasse Wiesen
50 — 100 cm indigen NT
Synonym: Poterium officinale. Hemikryptophyt, coll-mont. Die Laubblätter sind gefiedert. Das Perigon ist trüb-purpurrot, alle Blüten sind zwittrig. Die Fiedern sind 5 — 10 mm lang gestielt. Volksarzneipflanze (Lit). Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor. Sie ist im pannonischen Raum gefährdet (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. Aufnahme: 28.07.2020 Traun
 
 
 
 
 
 
 
Koordinaten des Standortes: 48°12'32.26"N, 14°14'31.95"E. 30.07.2020 Haid
 
Sanguisorba officinalis
18.08.2002 an der Großen Mühl, Ulrichsberg
 
Sanguisorba officinalis
 
 
Sanguisorba officinalis
 
 
Sanguisorba officinalis
16.07.2008 Ach

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1434. S. officinalis L. (Gemeiner W.)
Wurzelstock walzlich, schief, meist gekrümmt, bis fingerdick, aussen braun, innen weissgelb, mit röthlichem Mittelpunkt, dickfaserig. Stengel 1—3' hoch, aufrecht, schlank, kahl wie die ganze Pflanze, oberhalb in nackte, 1köpfige Aeste gabelig- oder doldentraubig-getheilt. Blätter gefiedert, grasgrün. Blätter grobgesägt, stumpf, die untersten herzförmig-länglich, sehr lang gestielt, die oberen länglichlanzettlich, an Grösse abnehmend. Blüthen in langgestielten, eirunden oder länglichwalzlichen, 0,50 — 1,5" langen Köpfchen. Kelche schwärzlich-purpurn. Staubknoten schwarz. Die Wurzel war ehedem als adstringirendes Wundmittel im Gebrauche.
Juni — Aug.


Auf feuchten Wiesen niedriger und bergiger Gegenden, besonders über Alluvien, Löss, Gneiss, Granit, Glimmerschiefer, torfiger und thoniger Unterlage. Häufig auf Wiesen der Donauniederungen von Passau bis Grein. Im Becken von Linz stellenweise in Heerden. Auf Traunalluvium, auf Wiesen und in Auen bei Wels, Lambach, Wimsbach. In Kremsauen zwischen Kremsmünster und Oberrohr. Um Steyr, Kirchdorf. Um Aistersheim, Ried, Reichersberg. Um Zell am Moos, Mondsee, Attersee u. s. w. Auf Hochmooren im Mühlkreise bis 2800' aufsteigend. In den Kalkalpen sehr spärlich."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 192), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 07.09.2026

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